was kostet eine wärmepumpe für ein einfamilienhaus

Das Einfamilienhaus ist der Fall, auf den fast jede deutsche Kostenseite ihre Beispielrechnung stellt, und trotzdem reichen die Zahlen von 20.000 € bis 68.000 €. Der Unterschied ist fast nie das Gerät. Er ist die Bauart der Wärmequelle, der Zustand der Heizflächen und die Frage, ob die Förderung schon abgezogen ist.

Was die fünf Anbieter für diesen Fall veröffentlichen

Buderus schreibt: 'Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation je nach Wärmepumpenart, Leistung und baulichen Voraussetzungen häufig etwa 20.000 bis 40.000 €.' Enpal nennt für denselben Fall 29.000 bis 68.000 €. Kesselheld trennt nach Bauart: 'Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten inklusive Einbau meist bei 25.000 bis 35.000 Euro, für eine Erdwärmepumpe wegen der Bohrung bei 35.000 bis 45.000 Euro.' Vamo nennt für eine komplette Vaillant-Anlage mit Montage 33.450 €.

Warum die Bauart mehr entscheidet als die Größe

Zwischen der günstigsten und der teuersten Bauart liegt in jeder dieser Aufstellungen mehr Geld als zwischen einem kleinen und einem großen Gerät. Kesselheld beziffert den Sprung von Luft auf Erdwärme im selben Haus mit zehntausend Euro, und der Grund ist die Bohrung. Enpal ordnet es genauso: Luft-Wasser am günstigsten, Grundwasser am teuersten. Wer die Wärmequelle wählt, hat den größten Teil des Preises schon entschieden, bevor über ein Fabrikat gesprochen wird.

Die Förderung im Einfamilienhaus

Die förderfähigen Kosten sind gedeckelt, und der Deckel ist auf genau diesen Fall geschrieben. STIEBEL ELTRON schreibt: 'Die förderfähigen Kosten im Einfamilienhaus, bisher 30.000 €, liegen nun bei 28.000 €.' Sanierklar beziffert den maximalen Zuschuss mit 21.000 € pro erster Wohneinheit. Was über dem Deckel liegt, zahlt der Eigentümer voll, und deshalb ist ein Angebot über 45.000 € nicht doppelt so teuer wie eines über 28.000 €, sondern mehr als doppelt.

Was die Quadratmeter damit zu tun haben, und was nicht

Die Wohnfläche ist ein schlechter Schätzer und wird trotzdem überall benutzt. Was die Anlage dimensioniert, ist die Heizlast: wie viel Wärme das Haus an einem kalten Tag verliert. Zwei Häuser mit 140 Quadratmetern können sich darin um den Faktor zwei unterscheiden. Deshalb steht am Anfang jedes belastbaren Angebots eine Heizlastberechnung und nicht eine Zahl aus dem Grundbuch.

Questions people ask about was kostet eine wärmepumpe für ein einfamilienhaus

Welche Zahl passt auf ein normales Einfamilienhaus?

Die fünf Anbieter, die diesen Fall eigens beziffern, umspannen 20.000 € bis 68.000 €. Die Bauart der Wärmequelle erklärt den größten Teil dieses Abstands.

Ist eine Erdwärmepumpe im Einfamilienhaus wirtschaftlicher?

Sie hat die bessere Jahresarbeitszahl und die höheren Anschaffungskosten. Kesselheld beziffert den Aufschlag gegenüber Luft-Wasser mit rund zehntausend Euro, Enpal ordnet die Bauarten ebenso.

Wie viel Förderung gibt es für ein Einfamilienhaus?

STIEBEL ELTRON nennt 28.000 € förderfähige Kosten, Sanierklar einen maximalen Zuschuss von 21.000 € pro erster Wohneinheit. Der genaue Satz hängt am Haushaltseinkommen.

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