wärmepumpenstrom vergleich

Wärmepumpenstrom ist nicht einfach billigerer Haushaltsstrom. Er ist ein eigener Tarif auf einem eigenen Zählpunkt, und er wird an zwei Stellen günstiger: beim Arbeitspreis des Lieferanten und beim Netzentgelt des Netzbetreibers. Beide Vorteile hängen an derselben Bedingung.

Der Arbeitspreis

Kesselheld nennt die Größenordnung: 'Über einen eigenen Wärmepumpenzähler sinkt der Arbeitspreis von 37 auf rund 27 Cent je Kilowattstunde, und nach Paragraf 14a EnWG reduzieren sich die Netzentgelte bei steuerbaren Anlagen um etwa 110 bis 190 Euro im Jahr.' Zehn Cent bei 5.000 Kilowattstunden im Jahr sind 500 Euro, und das ist in derselben Größenordnung wie der Unterschied zwischen einer guten und einer mittelmäßigen Auslegung der Anlage.

Das Netzentgelt und die Bedingung dafür

EnWG § 14a verpflichtet Netzbetreiber, ein reduziertes Netzentgelt zu berechnen, 'wenn mit ihnen im Gegenzug die netzorientierte Steuerung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen, die über einen separaten Zählpunkt verfügen, vereinbart wird'. Der separate Zählpunkt steht also im Gesetzestext, und die Gegenleistung ist die Steuerbarkeit. Wie hoch die Reduzierung ausfällt, legt die Bundesnetzagentur fest.

Was das in der Jahresrechnung ausmacht

Enpal beziffert die gesamten Betriebskosten inklusive Wartung mit 'zwischen 500 und 1.500 € pro Jahr', co2online den reinen Betriebsstrom mit 'zwischen 230 und 1.400 Euro pro Jahr'. Ein Tarifwechsel, der 500 bis 600 Euro bringt, verschiebt diese Rechnung also um ihre eigene Größenordnung. Kein anderer Eingriff nach dem Einbau kommt in diese Nähe.

Was der Vergleich kostet, bevor er spart

Der separate Zählpunkt braucht einen Zählerplatz und bei älteren Installationen unter Umständen einen neuen Zählerschrank. Keine der zwölf für diese Übersicht gelesenen Seiten veröffentlicht dafür einen Preis, und hier wird deshalb keiner genannt: das ist eine Position, die im Angebot des Fachbetriebs stehen muss, bevor die Ersparnis gerechnet wird.

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Was kostet Wärmepumpenstrom je Kilowattstunde?

Kesselheld nennt rund 27 Cent gegenüber 37 Cent im Haushaltstarif. Der konkrete Preis hängt vom Lieferanten und der Region ab.

Warum braucht es dafür einen zweiten Zähler?

Weil EnWG § 14a das reduzierte Netzentgelt an Verbrauchseinrichtungen knüpft, 'die über einen separaten Zählpunkt verfügen'.

Wie viel bringt der Wechsel im Jahr?

Bei 5.000 Kilowattstunden rund 500 Euro beim Arbeitspreis, dazu die 110 bis 190 Euro geringeren Netzentgelte, die Kesselheld nennt.

Sources

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